Die Friedhöfe "Alter Friedhof" und "Neuer Friedhof“
der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen auf Rügen

Die Evangelische Kirchengemeinde Bergen ist Friedhofsträger in Bergen. Sie bewirtschaftet den „Alten Friedhof“ an der B 196 / Billrothstraße / Friedhofsweg und den „Neuen Friedhof“ am Tilzower Weg. Friedhöfe sind Orte des Gedenkens, der Stille und erinnern uns an die Endlichkeit des Lebens.

Der „Alte Friedhof“ wird seit über hundert Jahren als Begräbnisstätte genutzt. Mit seinem alten Baumbestand wirkt er wie ein Park.

Blick über Gräber, große Bäume dichtstehend im Hintergrund.Die Friedhofsanlage gilt als Denkmal. Es gibt hier neben den zur Zeit genutzten Grabstellen einige historische Grabstellen, eine Kriegsgräberstätte für die Gefallenen des I. Weltkrieges und eine Kriegsgräberstätte für die Gefallenen des II. Weltkrieges. Auf dem „Alten Friedhof“ befinden sich 600 bis 800 – inzwischen wiederbelegte – Grablagen von Flüchtlingen.
Seit dem 11.12.2008 gibt es eine Grabstelle für still geborene Kinder. Das Nutzungsrecht für diese Stelle wurde vom SANA-Krankenhaus erworben. Die Gestaltung der Grabstelle nach einem Entwurf von Esther Dittmer wurde von den Rügener Kirchengemeinden finanziert. Durch die Initiative von Krankenhausseelsorger Pfarrer Ch. Ohm ist diese Grabstelle entstanden.





Alter Friedhof:

Folgende Arten von Grabstätten stehen zur Verfügung:

Wahlgrabstätten (Einzel-, Doppel- und Mehrfachwahlstellen)

Erdrasengrabgemeinschaft mit Namensnennung

Urnenwahlgrabstätten

Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung

Namenlose Urnengemeinschaftsanlage

Urnenbaumbestattungsfelder mit Namensnennung

5 stilisierte Kinder aus Granit und eine spiralförmige Pflasterung setzen die Akzente der mit Rasen belegten Grabstelle.

Grabstelle für stillgeborene Kinder

Der „Neue Friedhof“ wurde am 1.November 1945 in Benutzung genommen. Durch die Kriegsbedingte hohe Sterberate (viele Tote auf Grund von Infektionskrankheiten) machte sich diese Neuanlage erforderlich. Auf dem „Neuen Friedhof“ befinden sich 245 unmarkierte Grablagen von Flüchtlingen.
Die Friedhofskapelle wurde 1957/1958 vom Baugeschäft Albert Viernow aus Stralsund erbaut. Die Materialien mussten mit großem Aufwand vom Festland besorgt werden. Für die Finanzierung wurde ein Kredit bei der Inneren Mission aufgenommen. Heute beeindruckt dieser Friedhof durch seinen Baumbestand.

Neuer Friedhof:

Folgende Arten von Grabstätten stehen zur Verfügung:

Wahlgrabstätten (Einzel-, Doppel- und Mehrfachwahlstellen)

Reihengrabstätten

Erdrasengrabgemeinschaft mit Namensnennung

Urnenwahlgrabstätten

Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung

Urnenreihengrabstätten

Ev. Kirchengemeinde und St. Marien Bergen

Friedhofsordnung (pdf)



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