Aus dem Gemeindebrief März/April/Mai 2018

Auch wenn es nicht ganz leicht fällt im nasskalten Winter: Stellen Sie sich mal eine Wüstenwanderung vor. Unter glühender Sonne. Stunden nachdem der letzte Tropfen der Wasservorräte ausgetrunken ist. Und in der Karawane macht sich Verzweiflung breit.
Und dann taucht die Oase auf. Nein, keine Fata Morgana. Bäume, und ein kleiner Teich und aus dem Felsen sprudelt eine Quelle. Da ist kein Stacheldrahtzaun. Kein bissiger Hund, der die Quelle bewacht. Sondern da steht einer mit freundlichem Gesicht und ruft: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers – umsonst.“
Das ist unsere Jahreslosung 2018 (Offb 21,6): Wasser, mehr als genug zum Leben, überlaufende Fülle, überströmende Liebe. Genug für Ihre Sehnsucht, für Ihren Durst.
Und umsonst. Das macht uns vielleicht ein wenig skeptisch. In der Werbung ist ja meist irgendein Haken dabei. Da gibt es die Kaffeefahrt „ganz umsonst“, aber hinterher wird erwartet, dass Sie das überteuerte Topf-Sortiment kaufen.
Aber hier wird uns nichts aufgeschwatzt, was niemand wirklich braucht. Es geht um etwas Lebensnotwendiges. Und da ist es eine Erlösung, dass von dem Durstigen nicht die EC-Karte verlangt wird. Entwicklungshilfe-Experten sagen schon seit langem: Die größte Ungerechtigkeit für die armen Länder Afrikas ist, das Konzerne aus der Wasserversorgung Profit schlagen. Sie verkaufen teuer, was eigentlich für alle frei verfügbar sein sollte. Mit Gottes Wasser des Lebens ist das anders. Gottes Lebensgaben sind frei erhältlich – und zwar nur frei, gratis, aus Gnade. Das haben wir im Jahr des Reformationsjubiläums ja nun wirklich gelernt.
Eins bleibt dennoch auch für uns zu tun: Wir müssen zur Quelle kommen. Wir müssen dieses Wasser wollen. Und hier liegt das Problem. Heute hat man den Eindruck, die meisten würden zurückfragen: Was nur Wasser? Gibt's nicht auch Cola, eisgekühlt, oder einen Cocktail mit Zuckerrand?
Dabei bin ich fest überzeugt, dass auch heute manche Menschenseelen nach solchem Wasser des Lebens dürsten. Seelen, die ausgetrocknet sind vom Mangel an Liebe, manchmal verklebt vom Zuckerzeug der billigen Liebesersatzprodukte. Aber Wasser, echtes, lebendiges Wasser, das fehlt heute – vielleicht mehr denn je.
Deshalb ist es ein erster, gar nicht so unwichtiger Schritt zur Quelle, wenn wir wieder hinhören auf die Bedürfnisse unserer Seele.
Wenn wir wieder aufmerksam werden für unseren Durst. Unseren eigenen und den von anderen, die das niemals zugeben würden oder sich auch gar nicht bewusst sind, dass es ein Durst nach Gott ist.
Lassen wir uns mit unserer Jahreslosung gesagt sein: Bei Gott ist die Quelle, die meinen Durst löscht. Nirgendwo sonst. Nicht in meiner Arbeit, nicht in der Anerkennung, nach der ich strebe, nicht in meinen Hobbys, die mich begeistern. Auch nicht in der Familie, nicht in den Kindern, auch nicht im innigst geliebten Partner. Die würden wir damit überfordern, wenn wir erwarten, an ihnen den Durst unserer Seele löschen zu wollen! So schön diese Dinge sind, so wichtig, sie sind nicht die Quelle des Lebens!

Die Quelle ist bei Gott. Bei ihm finden wir Wasser des Lebens - umsonst.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pastor Jörn Kiefer

Aus der Kirchenmusik in der Gemeinde

Wie bereits im letzten Jahr darf ich auch diesmal wieder nach Addis Abeba (Äthiopien) fahren und dort im Mekane Yesus Church Seminary an der dortigen Church Music School of Jazz verschiedene Kurse leiten.
Diesmal reise ich als Seminarleiter für die Kurse, das ist recht anspruchsvoll und arbeitsintensiv.
Denn die Studenten sollen innerhalb kurzer Zeit ein Examen in Chorleitung ablegen können und auch ein Abschluss-Chor-Konzert steht auf dem Programm. So gibt es im Vorfeld viel zu organisieren und zu bedenken. Stundenpläne, Unterrichtsräume, die morgendlichen Gottesdienste, das Notenmaterial und vieles mehr.
Es ist eine aufregende Zeit der Vorbereitung und nun auch der Freude, das vieles organisiert werden konnte und es endlich los geht.
Nach dem Seminar in Addis Abeba werde ich eine Musikschule am Kilimandscharo besuchen, um dort mit Kindern und Studierenden zu arbeiten. Dazu habe ich ganz viele Notenhefte und einige Stifte im Gepäck. Diese Schule kenne ich noch gar nicht und bin sehr gespannt, wie Musik und kirchliches Leben in Tansania stattfindet.
Voll gepackt mit neuen Eindrücken komme ich dann wieder zurück und gehe mit unserem Gospelchor und der Kantorei nach Prora und Binz in die Chorwochenenden. Dort werden wir intensiv für uns neue Literatur erarbeiten, bekanntes erneuern und uns auf die Chorsaison 2018 vorbereiten.
Zunächst werden wir wieder am Karfreitag mit der Kantorei zu hören sein. Diesmal gibt es einen musikalischen Bogen von Heinrich Schütz über Johann Sebastian Bach zu Anton Bruckner. Lassen Sie sich einladen zu einem musikalisch besonderen Karfreitagsgottesdienst.
In der Osternacht – diesmal wieder am frühen Morgen – werden die Schola und Lektoren die Botschaft der Auferstehung hörbar, erfahrbar, erlebbar machen. Durch den Sonnenaufgang, den beginnenden Tag ist es eine besondere Zeit für die altkirchliche Form der Osternacht. Das Erleben der schwindenden Nacht und der Gesang der Vögel noch bevor die Sonne aufgegangen ist. Danach gibt es wieder das Osterfrühstück und das Morgenblasen mit dem Bläserkreis.
Im Mai, genauer am Sonntag, dem 27. wird es um 10:30 Uhr einen Bläsergottesdienst geben. Auch hier werden wir ein neues Notenbuch vorstellen können. Nach dem Gottesdienst gibt es eine kleine Bläsermusik, quasi ein „Platzkonzert“ bei schönem Wetter vor der Kirche.
Es gibt Musik aus verschiedenen Bereichen und Epochen, schön neugierig bleiben.
Für die Gospelchorarbeit wurde in diesem Jahr ein Notenbuch angeschafft. Es ist ein liturgisches Gospelbuch. Dieses werden wir in einem Gospelgottesdienst am 10. Juni einweihen. Das Besondere an diesem Buch: Es sind die liturgischen Stücke als Gospel erfahrbar und manches auch auf deutsch, so dass alle die Liturgie kräftig mitfeiern können. Termin notieren und unbedingt dabei sein.
Danach gibt es den Konzertsommer, der startet dann wieder mit dem Gospelchor am 13. Juni, vielleicht werden wir wieder einen Gastchor haben, das entwickelt sich gerade.
Am 20. Juni ist das Philharmonische Kantoreikonzert, wir werden die D-Dur Messe von Antonin Dvorak in der Orchesterversion aufführen. Einige werden sich noch daran erinnern dass das Werk vor über 10 Jahren zum ersten Mal in St. Marien erklungen ist.
Einen besonderen Hinweis soll es auch noch geben: Die Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Musik an der St. Marienkirche zu Bergen findet am Montag dem 26. März um 19:00 Uhr im Gemeinderaum in der Billrothstraße 1 statt.
Wenn Sie gerne in den musikalischen Gruppen mitmachen möchten oder beim Freundeskreis die musikalische Arbeit unterstützen wollen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro unter 03838 25 35 24 oder direkt bei mir.

Wir freuen uns auf Sie/Euch, Ihr/ Euer Kantor Frank Thomas

Konzertsommer 2018 in St. Marien zu Bergen auf Rügen

Thema: „Stimmen“

Konzerte jeweils Mittwoch, 20:00 Uhr / Eintritt in der Regel 8,00 € und 6,00 €
13. Juni 2018 Eröffnungskonzert mit dem Bergener Gospelchor, traditionelles, afrikanisches, zeitgenössisches zum Zuhören und Mitmachen
20. Juni 2018 Philharmonisches Chor-, Orchesterkonzert, Kantorei St. Marien, Solisten, Sonderpreis Orchester, Werke des Barock und der Romantik
27. Juni 2018, 19:30 Uhr, Thomanerchor Leipzig,
Festspiele M-V – Sonderpreis (Konzert fast ausverkauft)
04. Juli 2018 Thüringer Sängerknaben im Konzert, Im Programm Werke der Renaissance bis zur Moderne,
11. Juli 2018 Fußball WM Halbfinale, kein Konzert
18. Juli 2018 Neues Barock Duo Berlin, „Der Himmel lacht“, Bach, Händel, Telemann, u.a.
25. Juli 2018 „Junge Menschen im Konzert“ mit dem Ensemble La Protezione della Musica, Renaissance Musik auf historischen Instrumenten
01. August 2018 Konzert für Trompete + Orgel + Pauken mit dem Ensemble TOP, Musik des Barock und zeitgenössische Werke
08. August 2018 Orgelkonzert mit dem Kathedralorganisten Johannes Trümpler aus Dresden
15. August 2018 Flötenmusik des Barock mit „EliGNia Quartett“ auf historischen Instrumenten
22. August 2018 40 Jahre „Weisses Gold“ mit STERN-COMBO MEISSEN – Sonderpreis
29. August 2018 „Jazz- musikalische Reise ins Ungewisse“ mit dem Mareille Merck Trio (Bergen a. R. - Zürich)
05. September 2018 Orgelkonzert mit KMD Prof. Johannes Geffert
12. September 2018 Chormusik aus 5 Jahrhunderten mit dem Landesjugendchor MV, Vorstellungskonzert der neuen CD
19. September 2018 Abschlusskonzert des Konzertsommers, musikalische Gruppen der Gemeinde laden ein.

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (www.festspiele-mv.de):
Sonderkonzert am 10. März 2018, 11:00 Uhr Festspielfrühling, – Kinderkonzert, Billrothstraße 1
27. Juni 2018, 19:30 Uhr, Thomanerchor Leipzig
Sonderkonzert am 13. September 2018, Inselmusik Das Streichquartettfest auf Rügen, 11:00 Uhr Matinee mit dem Aris Quartett, Kirche St. Marien


Sonderkonzert am 07. Oktober 2018, Orchesterprojekt mit sinfonischen Werken von J. Brahms, F. Schubert, M. Bruch

Vom Wert der Stille. Einführung in christliche Meditation“

Herzliche Einladung zur Gemeinde-Freizeit 20.–22. April 2018 in Weitenhagen bei Greifswald

Glaube ist keine Kopfsache. Glaube ist eine Beziehung zu Gott. Und die betrifft den ganzen Menschen. Mit Leib und Seele. Und so führt der Weg zu Gott auch keineswegs nur über die Kopfschiene. Im Gegenteil, manche Menschen ringen jahrelang um den Glauben, bis ihnen die Köpfe rauchen, um dann plötzlich, jenseits aller Argumente, Gottes Berührung im Herzen zu erleben – und alles Fragen kommt zur Ruhe.
Um diese andere Schiene der Gottesbeziehung geht es bei der „christlichen Meditation“. Sie ist keine neue Mode, sondern hat eine lange Tradition. Allerdings standen am Anfang unserer evangelischen Kirche das Nachdenken und Diskutieren so sehr im Vordergrund, dass darüber die anderen Bereiche ein bisschen vernachlässigt wurden: die Sprache des Herzens, der Klang der Stille, Gotteserfahrungen, die zu groß und zu tief für unsere grauen Zellen sind und sich manchmal noch nicht mal in Worte fassen lassen. Aber wie gesagt, die gibt es in der kirchlichen Tradition, und wir wollen sie neu entdecken.
Anleitung dazu gibt uns Pastor Michael Wacker, Leiter des Hauses der Stille in Weitenhagen bei Greifswald.
Es wird also in diesem Jahr wieder etwas anders als in früheren Jahren: vielleicht konzentrierter, intensiver, persönlicher. Ein Stück geistliche „Arbeit“, die sich aber lohnt. Trotzdem soll es auch ein Gemeinschaftserlebnis werden. Es wird also genug Zeit zum Entspannen, für Gespräche und Spaziergänge sein. Und auch wenn die Erwachsenen bei unseren thematischen Einheiten etwas Konzentration und Ruhe brauchen, sind Kinder herzlich willkommen. Für sie gibt es ein Extra-Programm.

Hier noch mal alle wesentlichen Daten:

Wann? 20.–22. April 2018, Freitagabend 18 Uhr mit dem Abendessen bis Sonntagmittag 13 Uhr nach dem Mittagessen
Wo? Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Haus, Hauptstr. 94, 17498 Weitenhagen bei Greifswald (03834-80330). Ein schönes, modernes Haus in idyllischer Umgebung, mit Kinder- und Seminarräumen und Vollverpflegung.
Preis: Erwachsene: Zimmer mit Dusche 120 €, mit Dusche auf dem Flur: 100 €, Kinder ab 3 Jahren: 40 €. Wenn jemand das nicht aufbringen kann, teilen Sie es bitte Pastor Kiefer mit. Aus finanziellen Gründen soll jedenfalls niemand zu Hause bleiben!
Anmeldung: Im Gemeindebüro gibt es Faltblätter mit einem Anmeldeformular, das Sie bitte abtrennen und bis 8. April bei Pastor Kiefer oder im Gemeindebüro abgeben. Bitte nicht zu lange warten, die Plätze sind begrenzt!
Anreise: Mit allen, die sich anmelden, sprechen wir bei Bedarf Mitfahrgelegenheiten ab.

Herzliche Einladung zum Frauenfrühstück

Frauen, das „schwache Geschlecht“, und Stärke, kann das zusammen passen? Nach Ansicht der Bibel durchaus. Die Frauen der Bibel waren nicht immer still und fügsam, sondern setzten sich tatkräftig ein für das, was sie als richtig erkannten und wussten dabei Gott auf ihrer Seite. So gibt es in der Bibel eine Reihe von Frauen, die uns ermutigen können, uns unsere eigenen Stärken bewusst zu machen und zu nutzen.
Ebenso gibt es in der Bibel eine Vielzahl von Frauen, die freundschaftlich miteinander verbunden waren. Eine gute Freundin zu haben, ist unverzichtbar im Leben. Das war auch in biblischen Zeiten nicht anders.
Und mit all diesen Frauen hat Gott seine Geschichte gelebt und geschrieben.
Wie sah es damals aus und wie kann es heute aussehen, mit Gott zu leben mit oder ohne Familie, als Hausfrau, Mutter oder Geschäftsfrau?
Nach einem gemeinsamen Frühstück möchten wir darüber ins Gespräch kommen. Als Gesprächseinstieg möchten wir einige Frauenbilder vorstellen.
Vielleicht gibt es für die Eine oder Andere eine biblische Frauenfigur, die Ihnen besonders nahe steht oder die Sie schon lange durchs Leben begleitet. Im Gespräch soll es die Möglichkeit geben, sich darüber auszutauschen und mit (einigen) Frauen der Bibel vertrauter zu werden.
Wir treffen uns am 5. Mai von 9.30 -12.00 im Gemeindehaus. Für Brötchen, Kaffee und Tee wird wieder gesorgt sein. Bitte bringen Sie etwas für die Frühstückstafel mit, was Sie gern mögen und mit anderen teilen wollen.

Wir freuen uns auf Sie

Marion Krentz Michaela Hempel Paula Kiefer

Sommercamp 2018

Dieses Jahr wird es wieder ein Sommercamp für Jugendliche von 12-16 Jahren geben. Wir werden erneut auf dem Pfarrgrundstück in Abtshagen unser Lager aufschlagen und den Sommer in vollen Zügen genießen. Die Planung läuft, Mitstreiter sind zum Teil gefunden und so sind wir bereits sehr gespannt!
Was ist deine Mission? Das ist dieses Jahr unser Aufhänger. Was ist Gottes Mission? Haben wir vielleicht eine gemeinsame? Ihre nächste Mission ist es vielleicht für dieses Camp Werbung zu machen. Oder bist du zwischen 12 und 16? Dann ist deine nächste Mission dich anzu-melden. ;-)
Wie letztes Jahr ist die Aktion nicht über meinen Stellenumfang zu leisten. Es werden daher wieder Spenden für dieses Projekt benötigt.

Liebe Grüße Cornelius

Arbeitszweig “nebenan”

Typisch Mittwoch

Oh man, typisch. Es ist ja Mittwoch!“ - das hörten wir im vergangenen Halbjahr so oder ähnlich immer wieder. Was ist „Typisch Mittwoch“? Naja, eigentlich unser Straßencafe. Das findet bei (fast) jedem Wind und Wetter jeden Mittwoch statt.
Aber die Beschwerde „Typisch Mittwoch“, war in dem Fall nicht an uns gerichtet. Sondern an das Regenwetter. Bis auf ein oder zwei Ausnahmen hat es seit September ohne Witz jeden Mittwoch geregnet oder war zumindest ziemlich nasskalt. Und so kam es, dass unsere Stammgäste und wir oft schon genervt die Augen verdrehten. Typisch Mittwoch eben! Egal, wir waren trotzdem da.
Aber jetzt freuen wir uns umso mehr, dass endlich wieder die Sonne raus kommt. Auch wenn der Frühling sicher noch auf sich warten lässt, wenn die Sonne scheint, will man einfach raus und das Wetter genießen. Wenn es Ihnen auch so geht und sie am Mittwochvormittag Zeit haben, nutzen Sie doch die Chance und schauen Sie spontan vorbei. In der Regel finden Sie uns zwischen 9:00-12:00 Uhr mit unserem Feuerwehrauto auf dem Platz zwischen Rustika und Thomas Philipps. Dann können Sie nicht nur nen Spaziergang an der Luft, sondern auch gleich noch nen Kaffee gratis genießen.

Weihnachtsfeier bei nebenan

Am 13. Dezember fand bei strahlender Sonne und viel Wind unsere nebenan-Weihnachtsfeier in Rotensee statt. Wir feierten im Stadtpark in eher kleiner Runde. Ein paar Familien und Freunde aus dem Viertel kamen vorbei. Zur Hauptzeit waren um die 30 Kinder und Erwachsene da. Wir genossen die Gemeinschaft. Die Kinder konnten in der abgedunkelten Feuerwehr mit einer Taschenlampe Weihnachten entdecken. Und beim Kerzenbasteln waren auch die Erwachsenen kreativ dabei. Der Wind war etwas eisig. Aber gemeinsam wärmten wir uns bei Kinderpunsch und Kaffee innerlich auf. Glücklicherweise gab es auch noch eine Feuertonne, die äußerlich wärmte.
In einer kurzen Ansprache ging es darum, was Weihnachten eigentlich mit Licht zu tun hat. Lydia erklärte Matth. 4,16: „Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht“. Dunkelheit im Leben kennen die Meisten hier. Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit hell macht. Weihnachten bedeutet, es gibt Hoffnung, weil Gott zu uns kommt. Dass das Licht Gottes auf ihre Dunkelheit fällt und ihr Leben durch die Begegnung mit Jesus verwandelt wird, wünschen wir uns für unsere Nachbarn und Freunde in Rotensee.
Ein paar Weihnachtslieder durften natürlich trotz Kälte auch nicht fehlen. Besonders ein altes DDR-Lied war mir in der Vorbereitung eingefallen: „Sind die Lichter angezündet“. Auch wenn die Mehrheit eher zögerlich mitsang, dieses Lied kannten die Meisten. Zum Schluss lasen wir noch die Weihnachtsgeschichte vor.
Als es dunkel und Zeit zum Aufbruch wurde, waren wir dankbar für den gelungenen Nachmittag und freuten uns auf die warme Wohnung.

Lydia Böttger

Informationen

Wer sorgt eigentlich für Sauberkeit in unserer Kirche und ist Kirchenaufsicht noch nötig ?

Also, als ein "Mehrgenerationenprojekt" ist unser Kirchenputzteam leider nicht zu bezeichnen ! Wir sind eher ein "wechselndes" Team aus bis zu 12 Personen (immer die Gleichen) , das sich zwischen Ostern und Pfingsten trifft, um unser aller Kirche zu putzen !
Nun ist es wieder an der Zeit, nach Hilfe zu rufen - denn wir brauchen jeden Mann und auch noch die eine oder andere Frau.
Die letzten Jahre haben wir den Putztermin auf die Wochentage gelegt und alle Anwesenden fanden es sinnvoll - so blieb das Wochenende für eigene Pläne frei.
In diesem Jahr bieten wir den Kirchenputz im April an. Vom 09.04. bis 11.04. und am 13.04. kann nach Herzenslust geputzt werden .
Ja – und die Kirchenaufsicht ? Leider brauchen wir Sie dringender als je zuvor – aber immer weniger Leute aus der Gemeinde verbringen immer mehr Zeit in der Kirche, um die Kirchenaufsicht abzusichern, auch hier suchen wir noch freiwillig Aktive !
Beginnen werden wir in diesem Jahr am 02.Mai.
Wer uns helfen will, meldet sich entweder direkt im Büro bei Frau Hampel (03838-253524) oder bei mir persönlich.

Danke sagt Norbert Rösler

Gemeindekirchgeld

Auch in diesem Frühjahr erhalten alle Gemeindeglieder ab 18 Jahre einen Gemeindekirchgeldbrief. Wer die Kirchengemeinde bereits jetzt unterstützen kann und möchte, darf seinen Beitrag gern im Kirchenbüro einzahlen. Ein Dankeschön - jetzt schon - an diejenigen, welche ihren Beitrag bereits eingezahlt haben.
Mit Ihrem Gemeindekirchgeld unterstützen Sie die Verkündigung des Wortes Gottes in unserer Stadt.

Kollekte vom Heiligen Abend

Die Kollekten der Gottesdienste am Heiligen Abend ergaben eine Summe von 2.648,01 €. Allen Gebern sei im Namen der Aktion “Brot für die Welt” recht herzlich gedankt.

Aus dem Kirchengemeinderat

Mit folgenden Themen beschäftigten wir uns im letzten Jahr im KGR: Der Verkauf des Pfarrwitwenhauses und der Abschluss des Erbbaupachtvertrages. Nach viel Bürokratie kam es doch noch zu Ende.
Beschlossen wurden Aufträge für die Restaurierungsarbeiten an Kanzel und Wandmalereien. Die Gestaltung des Tischaltars in der Kirche war ein Thema, welches allerdings noch nicht zum Abschluss gekommen ist.
Die Umstellung der Einladung zu den Sitzungen von der Papierversion zum elektronischen Brief (eMail) erfolgte auch im 1. Halbjahr 2017.
Die Bestätigung der Mehrkosten für das Sommercamp waren ein Thema. – Da der Gemeindepädagoge nur einen Stellenumfang von 30 % hat, war die Vorbereitung/Durchführung des Sommercamps nur mit einer zeitweisen Erhöhung des Stellenumfangs realisierbar.
Im September waren die Mitglieder der Kirchenkreissynode zu wählen. Bauaufträge wurden beschlossen, und auch zwei Wiedereintritte in die Kirche. Die Gemeindesituation war ein Thema. Unterschiedliche Auffassungen gab/gibt es beim Thema “Gemeindezucht”. – Eine Kultur des korrigierenden, gegenseitigen Ermahnens und Zurechtweisens in Liebe fehlt offensichtlich in der Gemeinde.
Im Oktober beschäftigte uns vor allem der Nachbarschaftsstreit mit dem Eigentümer des Gebäudes Kirchstraße 2. Hier kommt es im Sommer durch die Nutzung als Personalunterkunft (Arkona-Hotel Binz) zu ständigen Lärmbelästigungen in den Abend- und Nachtstunden.
Eine weitere unangenehme Angelegenheit war die Feststellung des Kirchenkreisrates zu den Finanzen der Kirchengemeinde, u.a. folgende:
- Die Gebäude der Kirchengemeinde sind defizitär und belasten den allgemeinen Haushalt. Es fehlen Einnahmen.
- Der Haushalt der Kirchengemeinde weist im Gegensatz zu vergleichbaren Kirchengemeinden hohe Personalkosten auf.”
Unstrittig ist, das die Defizite bei den Gebäuden Gemeindehaus, Pilgerherberge und Pfarrhaus entstehen. Allerdings gibt es wenig Möglichkeiten, in diesen Gebäuden zusätzliche Einnahmen zu erwirtschaften. Das liegt auch in den baulichen Gegebenheiten begründet (z.B. Denkmalschutz, Gebäudekubatur).
Unstrittig ist auch, das die Kirchengemeinde, was den Stellenumfang betrifft, mittlerweile über ihre Verhältnisse lebt, wenn man es im Vergleich mit anderen Gemeinden sieht. Allerdings profitieren auch umliegende Gemeinden von den Angeboten in Bergen. Leider honoriert dieses niemand.

Tino Mehner

Informationen zu den Baumfällungen auf dem Neuen Friedhof (pdf-Datei)

Baumfällungen auf dem Neuen Friedhof

Im Sommer 2016 fällt auf dem Neuen Friedhof in Abteilung 4a eine Fichte, komplett ausgewurzelt, um.
Oberhalb des Neuen Friedhofs wurden im Herbst 2016 im Auftrag der Stadt Bergen auf Rügen im “Wäldchen” viele Bäume gefällt. Vorwiegend sind es Fichten, mit Rotfäule und Borkenkäferbefall.
Am 26./27.12.2016 fallen bei einem Sturm mehrere Fichten auf das Dach der Kapelle. Daraufhin erfolgt am 09.01.2017 eine Besichtigung des Baumbestandes durch den Friedhofsleiter, Ordnungsamt und Untere Naturschutzbehörde. Es wird empfohlen, den kompletten Fich-tenbestand zu fällen.
Durch die Friedhofsverwaltung wurde eine Firma mit der Baumfällung beauftragt. Die Ausführung sollte im Zeitraum Oktober-Dezember erfolgen.
Am 07.09.2017 fällt eine Fichte in Abteilung 6c ausgewurzelt um. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden. In der Nähe wurde zu diesem Zeitpunkt gearbeitet
Vom 01.-08.12.2017 erfolgten die Baumfällungen auf dem Neuen Friedhof. Zuvor erschien eine Pressemitteilung der Friedhofs-verwaltung in der OZ Ein gleichlautender Text wurde auch in den Schaukästen auf dem Friedhof ausgehangen.
Leider gab es auf Grund der nicht mehr gegebenen Standsicherheit der Bäume keine andere Möglichkeit als die Fällung. Zumal durch die Ab-holzung des “Wäldchens” der Windschutz für den Baumbestand auf dem Neuen Friedhof entfallen ist. Natürlich spielen auch rechtliche Aspekte eine Rolle – Verkehrssicherungspflicht und Haftung.
Die Rodung der Stubben, soweit dieses möglich ist, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Baumpflanzungen können aus fachlichen Gründen erst im Herbst erfolgen.

Tino Mehner

Hallo liebe Pilgerfreunde,

wie ja schon angekündigt wollen wir nun am Samstag, dem 05. Mai 2018 gemeinsam Anpilgern.
An diesem Tag führt uns der Birgittenweg von Bergen über Putbus nach Garz (18 km).
Treffpunkt ist natürlich unsere Marienkirche von der es um 08.00 Uhr los gehen wird.
Mit möglichen Pausen in Karnitz oder Putbus wollen wir diesmal den Weg in der St. Petri-Kirche in Garz beenden.
Laut aktuellem Busfahrplan fährt um 14.44 Uhr der (einzige) Bus von Garz zurück nach Bergen und natürlich hat ein jeder von uns seine Verpflegung und was sonst noch ge-braucht wird, dabei.
Schön wäre, wenn wir eine Rückmeldung bekommen könnten, wer denn mitkommen will - entweder persönlich, oder unter:
Mobil/ whatsapp :
oder per eMail an: hsee1[at]web.de
Wir freuen uns schon auf diesen Tag mit Euch.

Heike Seelenbinder & Norbert Rösler

Aus dem vorigem Gemeindebrief
St. Marienkirche Bergen
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