Aus dem Gemeindebrief September/Oktober/November 2017

Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast, (dann staune ich:) Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!“ (Psalm 8,4.10)

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Glück war er auch in diesem verregneten Sommer zu sehen: der Himmel in seiner Pracht. Ob nun mit stürmisch zerzausten Wolken, ab und zu auch mal in strahlendem Blau oder von Sternschnuppen durchzogen in der Nacht. Das ist das Schöne an der Urlaubszeit, dass man mal rauskommt. Raus mit der Nase in den Wind. Raus mit den Gedanken aus der Alltagsmühle. Den Blick weiten und das Herz. Ich stelle dann immer wieder fest: Das müsste man öfter machen. Nicht nur in der Urlaubszeit.

Tatsächlich braucht man dafür ja nicht unbedingt einen Jahresurlaub. Man kann auch in ganz normalen Wochen, auch im Alltag seine Zeit zum Aufatmen einbauen. Ja, man muss es. Die Seele braucht das: eine Horizonterweiterung. Wenn mein Blick nur noch bis zur eigenen Schuhspitze reicht, wird das Leben schnell eng und fad.

Aber da ist mehr! Die Psalmbeter singen ein Lied davon, was man alles entdecken kann, wenn man sich in einer ruhigen Stunde von Gott den Horizont weiten lässt (siehe oben). Gott ist größer als meine Sorgen, die mich einzuschnüren drohen. Gottes Liebe ist weiter als mein enger Glaube. Wir hier auf Rügen haben es gut: wir bekommen jedes Mal eine Ahnung davon, wenn wir in die Weite von Himmel und Meer schauen. Aber auch unsere Kirche - das große Gebäude wie auch die Gemeinschaft, die es füllt - will so eine Erinnerung sein an den weiten Raum, in den Gott uns stellt. Lassen Sie die Chance nicht ungenutzt, sich von Gott das Herz und den Horizont weiten zu lassen:

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend (also der Osten, wo die Sonne aufgeht, vom Westen, wo sie untergeht), lässt er unsre Übertretungen von uns sein.“ (Psalm 103,11-12)

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pastor Jörn Kiefer

Seniorennachmittag unterwegs

Am Mittwoch, dem 27. September, sind alle Senioren herzlich zu einem Ausflug eingeladen. Wir fahren mit Kleinbussen und PKW und sammeln Sie an den üblichen Haltestellen ein: in der Störtebekerstr. 34 (Abfahrt 14:00 Uhr), Bergen-Süd Bushaltestelle schrÆäg gegenüber der Apotheke (Abfahrt 14:00 Uhr) und Gemeindehaus (Abfahrt 14:30 Uhr).

Wir werden eine schöne Gegend unserer Insel erkunden, gemeinsam Kaffee trinken und eine Kirche besichtigen. Gegen 18.30 Uhr werden wir wieder zu Hause sein. Die Fahrt kostet 10 Euro. Wenn Sie mitfahren möchten, melden Sie sich bitte bis zum 22.9. bei mir oder im Gemeindebüro an.

Ihr Pastor Jörn Kiefer

Konzertsommer (September)

6. SEPTEMBER – Konzert für Harfe-Solo

Sophia Warczak (Rostock) Harfe; www.saiten-weise.com


13. SEPTEMBER – Junge Menschen im Konzert mit dem

Jazzquintett „Expedition Quäck“

Gabriel Rosenbach (Trompete, Flügelhorn),

Florian Fries (Alt- und Sopransaxophon)

Henriette Thorun (Kontrabass, E-Bass),

Daniel Besthorn (Schlagzeug),

Tobias Altripp (Klavier, Komposition)

Teilnehmer der Bundesbegegnung Jugend-Jazzt, Mitglieder in den Landesjugendjazzorchestern der Republik


20. SEPTEMBER – Abschlusskonzert

Musikalische Gruppen an St. Marien laden ein zu einem fröhlichen Streifzug durch die Welt der Musik

Leitung: Kantor Frank Thomas

Pilgern mit Norbert!

Lange angekündigt, von einigen Gemeindemitgliedern sehnsüchtig erwartet und trotz widrigen Wetters, ging es Samstag, den 1. Juli, nun endlich los. Eine kleine Teilstrecke des Pilgerweges der Heiligen Birgitta auf unserer Insel wurde erwandert.

Sieben unerschrockene „Kurzzeit“-Pilger trafen sich am Bahnhof Bergen, um zum Einstiegspunkt nach Lietzow zu fahren. Lustigerweise konnte direkt am Bahnhof von einer anderen Wandergruppe ein Interessent und Gemeindemitglied „abgeworben“ werden. Pilgern mit Norbert ist schon etwas ganz Besonderes.

In Lietzow gab es eine kleine Einführung in das spirituelle Wandern, einen persönlichen Pilgersegen und Bewunde-rung für Norberts schönen Pilgerstab. Für Interessierte: norwegische Birke, schulterhoch, eingefasster Bergkris-tall und natürlich mit der Jakobsmuschel als Erkennungszeichen der Pilger.

Im dichten Nieselregen ging es am Bodden entlang in Richtung Ralswiek. Unterwegs gab es kleine Berganstiege (Schwarze Berge), ein gemeinsames Lied, viele dicke Regentropfen vom Blätterdach und ab der Bundesstraße stressbefreites Wandern auf weichen Waldwegen. In Ralswiek angekommen, war vom Trubel der Störtebekerfestspiele noch nichts zu spüren. Der Hafen lag ruhig und friedlich vor uns. In einer Gaststätte waren wir die ersten willkommenen (Pilger)-Gäste des Tages, wärmten uns mit Kaffee, Tee und Grog und aßen mitgebrachte Brotstullen und Kekse. Voller Elan ging es dann weiter zur nächsten Station. Norbert hat uns den Schlüssel zur alten Dorfholzkirche besorgt. Nach kurzer Suche des Hauptschalters erstrahlte das Licht im Inneren der Kirche und legte die schöne Atmosphäre frei.

Auch hier wurde ein kleines Gebet und Lied gesungen. Nach kurzer Besinnung ging es dann weiter in Richtung Jarnitz. Der Himmel hat sich „Gott sei Dank“ aufgeklart und der Nieselregen war damit verschwunden.

Während der Wanderung erzählte uns Norbert einiges über die Geschichte des Pilgerweges. Die Heilige Birgitta war die Begründerin des nach ihr benannten Erlöserordens. Sie begab sich 1341 gemeinsam mit ihrem Mann Ulf auf Pilgerreise von Schweden nach Santiago de Compostella zum Grab des Apostels Jakobus d. Ä.. Dabei durchquerte sie das heutige Mecklenburg-Vorpommern. Von Sassnitz beginnend führt der heutige Pilgerweg über die Hansestadt Stralsund, die Barlachstadt Güstrow, den alten Wallfahrtsort Tempzin, die Domstadt Schwerin bis zum Zisterzienserinnenkloster Zarrentin. Die damaligen Pilger orientierten sich an Wallfahrts- und Kraftorten. Birgitta wurde 1391 heiliggesprochen, 1396 zur Schutzheiligen von Schweden ernannt und 1999 zu einer von drei Schutzpatroninnen Europas erklärt.

Die allgemeine Beschilderung für den Pilgerweg ist die gelbe Jakobsmuschel auf blauen Grund, wobei die symbo-lischen Strahlen immer in Richtung des Wallfahrtsortes zeigen, in unserem Fall also in Richtung Bergen. Vereinzelt sind auch nur die vereinfachten Symbole des Pilgerweges in Form eines gelben Pfeils zu sehen.

Zurück zur Wanderung: Ab Jarnitz ging es über den alten Obstbaumweg zu den Chausseehäusern an die B96. Diese Strecke wurde zur Abwechslung einmal schweigend bewältigt. Am Abzweig Buschvitz haben wir die Bundesstraße wieder verlassen und sind über den Rugard zu unserer Gemeindekirche gepilgert. Hier wurde mit einer kleinen Andacht, Gebet, Lesung und Liedern die kleine Pilgerauszeit beendet.

Allen Beteiligten hat es sehr viel Freude bereitet. Einen großen Dank an unseren Küster und Pilgerfan Norbert Rösler. Gerne würden wir im nächsten Jahr eine weitere Teilstrecke „bepilgern“.

Holger Lentz

Anmerkung der Redaktion: Mit auf Pilgerwanderung war Heike Seelenbinder (Bild oben rechts), die sich auf Rügen für die “Pilgerei” engagiert. Bild unten: Norbert’s Butterbrotpapier mit Pilgermotiv

Projekt „Kriegsgräbererfassung“ auf Alter und Neuer Friedhof

2. Weltkrieg

Im Sommer 2006 wurde im Einvernehmen mit dem damals zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dem Vorsitzenden des GKR (jetzt KGR) und den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung das Projekt „Kriegsgräbererfassung“, von der Sache her eine Pflichtaufgabe der Stadt Bergen auf Rügen, an die Ev. Kirchengemeinde als Träger der beiden Friedhöfe übertragen. Die Übertragung an uns hatte vorwiegend praktische Gründe, da alle Arbeitsmaterialien, die zur Erfassung nötig waren, wie Grab-, Sterbe-, Suchregister sowie weitere Akten aus dem Archiv, nicht über längere Zeit aus der Hand gegeben werden konnten, da sie für die tägliche Arbeit in der Friedhofsverwaltung ständig benötigt wurden und werden.

Die Arbeit an dem Projekt wurde von mir im August 2006 begonnen und im März 2017 beendet.

Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass es eine Mammutaufgabe werden würde, die nicht in der regulären Arbeitszeit hier in der Friedhofsverwaltung/im Gemeindebüro zu erledigen war.

Im Endeffekt kristallisierte sich für mich der Freitagnachmittag als gute Zeit für die Bearbeitung heraus, da weder Besucherverkehr noch Telefonate die nötige Vertiefung in die Materie störten und auch vollgelegte Tische und Stühle mit Akten, Registern, Büchern u. ä. niemand behinderten.

In den einzelnen Jahren wurden folgende Arbeitsschritte erledigt, wobei sich aus der Abarbeitung eines Arbeitsschrittes der nächste ergab, der vorher meist nicht abzusehen war und dennoch einer weiteren eingehenden Recherche bedurfte:

Durchsicht der sich im Büro der Friedhofsverwaltung und im Archiv im Kirchengebäude befindlichen Akten zum Thema Kriegsgräber – Anfertigung von Kopien der Schriftstücke das Thema betreffend, zur Zusammenfassung in einer Handakte – Anfertigung von Kopien der Gräberlisten, die bereits während des 2. Weltkrieges und nach Ende desselben zur Thematik angefertigt wurden und Übernahme in die Handakte – Durchsicht der Wahlstellen-Grabregister nach Eintragung-en wie z. B.: „z. Zt.“, „i. Flüchtlingszug“, „z. Zt. Flucht“, „Flüchtlingsquartier“, „Flüchtlingslager“, „Flüchtling“, „z. Zt. aufhältlich“, „Umsiedler“, „Umsiedlungslager“, „aus Luftschutzgründen umquartiert“, „Bombengeschädigte“, „Ostarbeiter“, „durch Terrorangriff getötet“, „Kriegseinwirkung“ usw. für den Alten Friedhof – Durchsicht der alpha-betischen Suchregister nach Eintragungen wie oben beschrieben für den Alten und den Neuen Friedhof – Durchsicht der Sterberegister nach Eintragungen wie oben beschrieben im Zeitraum 1939 bis 1952 – Zusammenstellung aller bereits in früheren Jahren erfolgten Erfassungen und der aktuell erfassten Verstorbenen in einer alpha-betischen Arbeitsliste, getrennt nach Alten und Neuen Friedhof – Festlegung der einzelnen Opfergruppen durch farbliche Markierung in der alphabetischen Arbeitsliste für den Alten Friedhof – Anfertigung der Gräberlisten für den Neuen Friedhof – Eingehende Recherche in Altakten und Protokollbüchern des GKR zur Kinderbestattung im Zeitraum 1945/1946 im sogen. „Kinder-Quartier“ in Abtlg. 1 – Anfertigung der Gräberlisten für den Alten Friedhof als Vorentwurf – Abgleich mit der alphabetischen Arbeitsliste und weitere Recherchen, die immer wieder Korrekturen der Gräberlisten-Vorentwürfe für den Alten Friedhof nach sich zogen, zwischenzeitlich zu Opfern des 1. Weltkrieges für das Projekt „Gefangenenaustausch auf der Insel Rügen im 1. Weltkrieg“ und Anfertigung einer neuen, nach heutigen Standards, gewünschten Gräberliste – Anfertigung der Gräberlisten-Endfassung für den Alten Friedhof – Anfertigung Arbeitsbericht und Übersendung/Übergabe der Gräberlisten-Endfassung für den Alten Friedhof.

Diese Übergabe erfolgte am 09. 05. 2017 an die Stadt Bergen auf Rügen, die Kriegsgräberfürsorge und an den Landkreis Vorpommern-Rügen während eines Treffens hier im Gemeindehaus. Anschließend wurden die betreffenden Abteilungen auf unseren Friedhöfen gemeinsam besichtigt.

Während der Gräbererfassung entstand für uns folgendes Problem:

Durch Änderungen in der Gräbergesetzgebung erfolgte nun auch die Erfassung von Opfergruppen, die früher keine Berücksichtigung fanden, wie z. B. „Flücht-linge“.

Mir war während der Bearbeitung wichtig, ALLE Opfer namentlich zu erfassen, gleich in welcher Abteilung die Beerdigung stattfand, ob in überplanten oder nicht überplanten Bereichen. Die Innere Verwaltung des Landes M/V darf das – dies ist ihr gutes Recht – aber anders sehen. Dort werden nur die Opfer berücksichtigt, die in nicht überplanten Abteilungen/Grabstätten bestattet wurden. Es erfolgt also eine Korrek-tur/Bereinigung der von mir erstellten Gräberlisten dahingehend, dass alle die Namen wieder entfernt werden, die in überplanten Grabstätten bestattet wurden.

Mittlerweile signalisierte die Kriegsgräberfürsorge Hilfestellung in der Form, Mittel bereitzustellen, um alle „entfernten“ Namen auf einem Sammel-Grabmal/-Grabplatte extra aufzuführen, damit diese Opfer nicht ein zweites Mal verloren gehen. Dafür sind wir außerordentlich dankbar.

Für die nicht überplanten Grablagen in den Abteilungen 1, 3 und 6 des Alten Friedhofes wird die Innere Verwaltung des Landes M/V mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Stadt Bergen auf Rügen die Herrichtung der Kriegsgräberstätten mit Erstellung der Namenstafeln übernehmen.

Folgende Opfergruppen ergeben sich nach meinen Recherchen für den Alten Friedhof:

Kriegsgefangene, Wehrmachtsangehörige, Terroropfer, Umquartierte, Flüchtlinge, Umsiedler und Zwangsarbeiter.

Für den Neuen Friedhof ergeben sich die Opfergruppen: Heimkehrer und Flüchtlinge.

Alter Friedhof – In Abteilung 1 im sogen. Kinder-Quartier wird eine Herrichtung der Grünfläche erfolgen mit einer Sammel-Grabplatte mit Namensnennung für rund 140 dort in den Jahren 1941 bis 1946 bestattete Kinder von vorwiegend Flüchtlingen und Umsiedlern.

In Abteilung 3 auf dem jetzigen Abfallplatz wird eine Teilfläche abgetrennt hergerichtet mit einer Sammel-Grabplatte mit Namensnennung für rund 30 dort in den Jahren 1940 bis 1944 bestattete Zwangsarbeiter.

In Abteilung 6 (Flüchtlingswiese mit großem Findlingsstein) wird die Grabfläche aufgearbeitet.

Es erfolgt die Aufstellung einer Sammel-Grabplatte mit Namensnennung für rund 200 dort in den Jahren 1944 bis 1946 bestattete Flüchtlinge, Bombenopfer, Umquartierte, Zwangsarbeiter, Umsiedler und einer Marinehelferin.

Die auf dem Alten Friedhof an der Friedhofskapelle noch vorhandene VVN-Grabstätte bedarf noch besonderer Hinwendung, da sie lt. dem jetzt geltenden Gräbergesetz als überplant gilt.

Jedoch wurden ursprünglich dort in einem Sammelgrab im Jahr 1947 12 unbekannte KZ-Häftlinge aus dem KZ Stutthof bei Danzig beerdigt, die 1945 bei einem Fluchtversuch in Lauterbach erschossen wurden und dort am Bahndamm vorerst notdürftig bestattet wurden.

In den Jahren 1955 bis 1997 wurden auf der VVN-Grabstätte 15 VVN-Opfer, meistenteils als Urnenbestattung, beerdigt.

Es sollte uns gelingen, mit Vertretern der Stadt Bergen auf Rügen diese Schicksale wieder ins Bewusstsein unserer Bürger zu rücken und evtl. die Herrichtung als Gedenkstätte zu versuchen.

Auf dem Neuen Friedhof wird in Abteilung 1a die jetzige Grünfläche vom Hauptweg rechts hergerichtet mit einer Sammel-Grabplatte mit Namensnennung für rund 170 dort in den Jahren 1945 bis 1947 bestattete Flüchtlinge.

In Abteilung 2c (am rechten äußersten Rand des Neuen Friedhofes, ziemlich versteckt) erfolgt die Herrichtung der Grabfläche mit Aufstellung einer Sammel-Grabplatte mit Namensnennung für 11 dort in den Jahren 1946 bis 1947 bestattete Kriegsheimkehrer.

Bis zur vollständigen Herrichtung und Einweihung aller Anlagen wird es noch 2 bis 3 Jahre dauern, da u. a. auch Landschaftsgestalter zum Einsatz kommen sollen.

Eine Aufarbeitung der Grabplatten für die bereits bestehende Anlage der Opfer des 1. Weltkrieges in Abteilung 9 auf dem Alten Friedhof wird in Kürze erfolgen.

Auch an der bereits bestehenden Anlage der Opfer des 2. Weltkrieges in Abteilung 2 auf dem Alten Friedhof wird es Veränderungen geben. Da die einzelnen Grabplatten mit den Namen der dort bestatteten Wehrmachtsangehörigen schon sehr verwittert sind, wird eine neue Sammel-Grabplatte aufgelegt, wo die Namen dann wieder gut lesbar sein werden.

Liebe Gemeindeglieder und Friedhofsbesucher, es lohnt sich also, ab und an mal wieder einen Spaziergang über unsere Friedhöfe zu machen und mitzuerleben, wie den Opfern der beiden letzten großen Kriege eine würdige Grabstätte bereitet wird. Sicher wird auch zu gegebener Zeit in der Tagespresse davon zu lesen sein.

Silvia Hampel

Sommercamp 2017

Vom 31.Juli-6.August waren wir mit 15 Leuten aus Bergen und Umland auf unserem Sommercamp. Gemeinsamen mit einer Gruppe der Stralsunder Nikolai-Gemeinde waren wir 45 Personen, die auf dem wunderschönen Grundstück der Kirchengemeinde Elmenhorst in Abtshagen zelteten.

Unter dem Motto „Klartext – Mutig die Wahrheit erleben“, machten wir uns buchstäblich auf den Weg. Es ging um Jesus, die Wahrheit, der uns ruft ihm nachzufolgen.

Verschiedene Nachfolge-Geschichten begleiteten uns durch die Woche. Ein zentrales Element waren unsere Zweierschaften. Abgeschaut von Jesus schickten wir die Teilnehmer immer zu zweit los, um täglich eine Aufgabe zu lösen, die in der Nachfolge auf eine konkrete Sache angewandt werden sollte.

Neben den thematischen Einheiten hatten wir bei diversen Freizeitangeboten viel Spaß. Workshops, Seminare, (Gelände-)Spiele, Stockbrot, Tischtennis, Sitzsäcke,… wurden freudig angenommen. Nur dass Elvira Klinghammer (meine Stralsunder Kollegin) und ich in einer Nacht „entführt“ wurden und die Teilnehmer uns dann nachts um drei Uhr befreien mussten, stieß auf geteiltes Echo. ;)

Am Sonntag feierten wir unseren Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel. Einige Eltern kamen als Besuch dazu und erhielten so einen kleinen Einblick in eine wirklich gesegnete Woche. Dankbarkeit ist das Gefühl, mit dem ich die Woche am besten beschreiben kann. Ich danke Gott für das Wetter, gute Gespräche, die tolle Gemeinschaft, seinen Segen, seine Liebe.

Da eine solch zeitaufwendige Aktion den Rahmen meiner 30%- Anstellung sprengt, werde ich für diesen Monat zu einem höheren Prozentsatz angestellt. Vielen Dank an alle Spender, die das erst möglich gemacht haben!

Cornelius Bach

Überraschung - Besuchskreis mit Pastor Kiefer zur Ausfahrt als Dankeschön für die Geburtstagsgratulationen am 16.Juni 2017

Das Motiv der diesjährigen Grußkarte ist der segnende Jesus. Dieses Bild gehört zu unseren wertvollen Wandmalereien. Der Psalmvers

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Psalm 139 wird von uns Gratulanten gerne gesprochen.

Die Führung in der Gingster Kirche von Pastor Gerber entwickelte sich auch eher zu einem Gespräch. Wir erfuhren, dass die St. Jacobi Kirche in Gingst die zweitgrößte auf der Insel Rügen ist. Anfang des 14. Jahrh. wurde mit dem Bau der Kirche im gotischen Stil begonnen. Es entstand zunächst der Chor, 100 Jahre später das dreischiffige Kirchenschiff und ca. 1450 folgte der Kirchturm und am südlichen Seitenschiff eine Kapelle.

Der Kirchturm wurde 1699 durch einen Brand, hervorgerufen durch einen Blitzschlag, erstmals zerstört. Schon 4 Jahre später erfolgte das nächste Unglück, diesmal in Form eines schweren Orkans, der den neu erbauten Kirchturm zum Einsturz brachte und dadurch noch das Kirchendach und die Gewölbe des Mittelschiffs zerstörte. Seitdem hat das Mittelschiff eine flache Stuckdecke. 1726 ereilte die Kirche die nächste Katastrophe. Ein Brand beschädigte die Kirche erneut schwer und vernichtete die gesamte Inneneinrichtung. Ab 1729 konnte durch den großen persönlichen Einsatz des damaligen Probstes Buschmann und zahlreicher Spenden mit dem Wiederaufbau und der Neueinrichtung begonnen werden. Die Kirche erhielt neue Mauerkronen und der Turm eine geschweifte Haube. 1730 folgte das Gestühl und die Beichtstühle, 1735 die Taufe, 1743 die Kanzel und 1776 der Altar mit den Skulpturen von Glaube und Hoffnung, dem Altarblatt mit einem Gemälde der Himmelfahrt Christi. Im Jahre 1790 erhielt die St. Jacobi Kirche vom Orgelbaumeister Christian Kindt aus Stralsund ihre heutige dreimanualige Orgel. Wegen des Brandes weist das Inventar der Kirche neben barocken Grundformen bereits Details des Klassizismus auf. 1817 bekam der Kirchturm eine Kirchturmuhr, mit einem Ziffernblatt von 2 m Durchmesser, erbaut vom preußischen Ober-Hofuhrmacher Christian Möllinger.

Hoch interessant fanden wir die Sonnenuhren:

an der Südwand eine kleine, etwas schwer zu erkennende mittel-alterliche, in Form von geritzten Linien auf einem Backstein unterhalb der linken Kante des östlichen Fensters und eine „neue“ auf einer großen geweißten Fläche.

Erwähnenswert wäre noch, dass 1554 der erste evangelische Pfarrer auf dem Friedhof der Kirche erschlagen wurde und der dafür aufgestellte Sühnestein später zum Grabstein für die Eheleute von der Osten (altes Adelsgeschlecht des Herzogtums Pommern) umgestaltet wurde.

Auf dem Weg zur Kaffee-pause in der Pfarrscheune Waase fiel der Besuch des ehemaligen Gutshauses in Dubkevitz kurz aus.

Es hat seinen Ursprung wohl vor 1700 und im 18. und 19. Jahrhundert; der jeweiligen Zeit und Mode entsprechend, wurde es umgebaut. Der zweieinhalbgeschossige ver-putzte Backsteinbau besitzt hofseitig einen Mittelrisalit, darüber ist ein Ziffernblatt einer Uhr zu erkennen. Ein Allianzwappen zeigt die Inschrift “CHRISTOPHER U. DONAT. V: PLATEN”. Der Park, der um 1835 noch barocke Formen mit sich rechtwinklig schneidenden Hauptachsen zeigte, wurde später in einen englischen Park umgestaltet. Das Gebäude stand viele Jahre leer, bis sich neue Eigentümer fanden, die das Haus denkmalgerecht und umfassend sanierten.


Das Café in der Pfarrscheune ist sicher kein Geheimtipp mehr. Hier wird der fair gehandelte Kaffee noch richtig gebrüht.

Der Abschluss unseres Ausflugs war der Besuch von Kapelle. Den meisten in Erinnerung als ehe-maliges Alten- und Pfle-geheim.

1318: Das Gut Kapelle wird erstmals urkundlich erwähnt.

1532: Das Gut befindet sich im Besitz der Familie von Osten.

1843 - 1844: Bau des Gutshauses in seiner ursprünglichen Form.

1914: Das Gutshaus wird im Stil des Neubarock renoviert und umgestaltet.

1945: Enteignung und anschließende Nutzung als Alten- und Pflegeheim bis in die heutige Zeit.

An diesem Freitag war der Eigentümer, ein Künstler aus Berlin, anwesend. Wir konnten auf das Gelände und lauschten seiner Philosophie zur Seele des Hauses.

Mit seiner Freundin, einer Künstlerin aus der Schweiz, fühlt er sich sehr wohl in Kapelle.

Ein weiteres Jahr haben wir als Teil der Gemeinde die Besuche zu den Geburtstagen wahrgenommen. Uns bleibt die Freude im Herzen, wie es im Psalm 139 gesagt wird „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“

Silke Horn

Kirchentag

Berlin ganz in Orange gibt es nicht? Wer sagt das? Gibt es doch! Wer das erleben wollte, musste im Mai zum Kirchentag in die Bundeshauptstadt fahren. Unter dem Motto „ Du siehst mich“ trafen sich mehrere Tausend Christen, um vier erlebnisreiche Tage miteinander zu verbringen. Die orangen Kirchentagsschals und Fahnen waren allgegenwärtig. Als Bläser beim Kirchentag nimmt man natürlich sein Instrument mit. Schon zum Eröffnungsgottesdienst am Reichstag und am Brandenburger Tor waren wir zu hören. Neben dem normalen Kirchentagsprogramm bekommt jeder Posaunenchor täglich noch zwei Einsätze zugeteilt. So wird in Altenheimen, Krankenhäusern, in Gottesdiensten, bei Bibelarbeiten oder einfach auf Straßen und Plätzen musiziert. Ich hatte z.B. einen Einsatz in der Warschauer Straße an der ehemaligen Mauer und in Potsdam auf der Freundschaftsinsel. Besondere Erlebnisse waren die Abendserenade, welche wir mit Genesis Brass gespielt haben und der Workshop mit Michael Schütz. Es blieb aber noch genügend Zeit, um viel vom umfangreichen Programm zu erleben. So habe ich die kurzweilige und humorvolle Bibelarbeit von Eckart von Hirschhausen noch gut in Erinnerung oder die Diskussion von A.Merkel und B.Obama auf der Bühne am Brandenburger Tor. Gemeinsam mit meinen Söhnen haben wir dann auch das leider letzte Konzert der Wise Guys miterlebt. Viel Zeit und Raum hat auch der Markt der Möglichkeiten in den Messehallen eingenommen, aber zwischendurch immer wieder versorgt mit Kaffee und Gummibärchen von Frank Thomas am Kirchenmusikerstand ging es dann munter weiter. Es war beeindruckend, wie harmonisch und friedlich diese Tage verlaufen sind, natürlich auch mit einem hohen Sicherheitsaufwand ( meine Trompete ist in ihrem langen Leben noch nicht so viel durchleuchtet und kontrolliert worden, wie in diesen vier Tagen).

Marion Krentz

Kirchentag in der Diaspora. Was wird mich erwarten? Welche Impulse gibt mir der Kirchentag? Welche Veranstaltungen werde ich besuchen? Das sind wohl Fragen, welche jeden Kirchentagsbesucher bewegen. Da ich dieses Mal mit dem Bus zum Kirchentag gefahren bin, konnte ich meine Programmwahl während der Busfahrt erledigen. Und per Kirchentags-App war ich auch gleich auf dem aktuellen Stand, was Programmänderungen betraf. Die Favoriten waren bald in der App und so ging es nach der Ankunft am Alex in Richtung Messe, wo ich mir ein Hotelzimmer besorgt hatte. Ich wollte diesmal einen kurzen Weg zum Veranstaltungsort haben.

Eröffnungsgottesdienst am Reichstag – “Aaahhh, Marion ist auch hier.” Dank Whatsapp gibt es die ersten Fotos von den Bläsern. Die konnte ich, etwas spät erschienen, mehr hören als sehen.

Abend der Begegnung – eher eine Begegnung mit Max Giesinger und Fans, ein netter Konzertabend.

Danach Abendandacht am Reichstag im Kerzenschein; eine tolle Sandbildkünstlerin malt die Reformationsgeschichte mit Sand. Was für große Gaben Gott uns Menschen schenken kann!

Mit einem kurzen Weg, wurde es am zweiten Tag nichts. Merkel und Obama-gucken stand an. Davor gab es zum Glück eine anspruchsvolle Dialog-Bibelarbeit mit der Kirchentagspräsidentin vor dem Brandenburger Tor. Wohl die bestbewachteste Bibelarbeit des Kirchentags, in Erwartung von Ex-US-Präsident und Bundeskanzlerin. Am Nachmittag zur Messe. Hauptvortrag „Der Not ein Ende machen – Wie verhindern wir wirksam die Armut?“ mit Melinda Gates, Halle besetzt, auf der Kirchentagszeitung sitzend per Außenlautsprecher zugehört. Einen Satz von Melinda behalten – „Alle Menschen haben gleiche Rechte.“ Danach wieder zum Brandenburger Tor, den Wise Guys (die westdeutschen „Prinzen“) zuhören und Marion zuwinken. Abendandacht.

Freitagmorgen – kurzer Weg und Platz bei Bibelarbeit von Dr. Eckart von Hirschhausen bekommen. „Ach die Krentzies sind auch da.“ Danach Hauptvortrag „Humor, Glaube und Heilung“. Nachmittags was Soziales – „Ohne Profit keine Zukunft?“, Premium-Cola und eine Greifswalder Wohnungsinitiative stellen ihr Wirtschaften vor. Dann am Abend ein Konzert mit Albert Frey – TOP! Danach noch schnell zu Judy Bailey mit Special Guest Chris Cosmo. Hier steppt der Sommergarten. Abendandacht – fast alle bleiben da – ein Lichtermeer.

Samstag – Markt der Möglichkeiten; Vortrag „ecclesia semper reformanda – Brauchen wir andere Kirchen?“; Podiumsdiskussion „Wir sind längst bunt“; Feidmann Plays Beatles; danach Abendandacht im vollen Sommergarten, für die meisten wohl der Abschluss des Kirchentages, sehr beeindruckend.

Sonntag – Bei Krentzies in Berlin den Abschlussgottesdienst aus Wittenberg im Fernseher gucken, und Julian Krentz (für drei Sekunden) beim Austeilen des Abendmahls sehen.

Super Kirchentag!

Tino Mehner

10 Jahr „nebenan“

Jubiläumsfeier bei „nebenan“

Das 10-jährige Jubiläum von „nebenan“ gab am 28.7. Anlass zu einem besonderen OpenAir-„Feierabend“ im Stadtpark. Der begann diesmal bereits 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Es folgte 16 Uhr ein buntes Programm mit anschließendem Grillen.

Bei einem kurzen Frage-spiel sollten die Besucher unter anderem raten, wie alt die Feuerwehr ist, wann das erste Mal Straßencafé stattgefun-den hat und seit wann „nebenan“ seinen Namen hat. Denn wer hätte das aus dem Kopf gewusst?

Bei einem Mannschaftsspiel musste auf je einer Aluminiumfolienbahn Wasser von den hinteren Reihen nach vorn in einen Eimer geleitet werden. Dabei hatten nicht nur die Kinder Spaß.

Burkhard Wagner, der mit seiner Familie extra für das Jubiläum aus dem Erzgebirge angereist war, sprach in seiner Festrede über Lieblingsthemen. Speziell über das Lieblingsthema von „nebenan“, das sich seit zehn Jahren nicht geändert hat, nämlich Jesus. Zum Schluss forderte er die Besucher heraus, sich das nicht noch mal zehn Jahre anzuhören, sondern sich doch endlich darauf einzulassen und die Sache mit Jesus selbst auszuprobieren.

Im Anschluss, als Highlight des „Feierabends“, ließen alle Teilnehmer nach einem Countdown Luftballons mit selbstformulierten Wünschen und Gebeten für Rotensee und sich selbst steigen.

Der Jubiläums-„Feierabend“ lockte über den Nachmittag verteilt viele Besucher an. Es war ein Fest von Rotenseern für Rotenseer. Viele ehrenamtliche Helfer aus dem Viertel beteiligten sich. Vor allem beim Auf- und Abbau, beim Buffet und Grillen wurden wir tatkräftig unterstützt. Wir danken Gott, dass wir bis auf einen kurzen Regenschauer während des Kuchenbuffets vom Schlechtwetter rundum verschont geblieben sind und dieses wirklich gelungene Jubiläumsfest gemeinsam erleben konnten.

Lydia Böttger

Restaurierungsarbeiten

Kanzel

In diesem Jahr wird die Kanzel konserviert und restauriert. Nach einer gründlichen Reinigung – die letzte war vor ca. 80 Jahren – erfolgt die Konservierung bzw. die Ergänzung fehlender Teile.

Auf Grund des massiven Wurmbefalls werden die Holzteile mittels Injektionen gefestigt. Von dem zu DDR-Zeiten verwendeten Holzschutzmittel konnten im Vorfeld der Restaurierung nur noch geringe Spuren nachgewiesen werden.

Nach der Konservierung erfolgt die Retusche der farblichen Fassung. Diese wird allerdings wie bei den Wandmalereien sehr dezent sein.

Von Mai bis Ende Juli wurde bereits der Schalldeckel restauriert. Der Rest der Kanzel wird von September bis Ende Oktober restauriert. Dann hoffentlich mit einer etwas kleineren Rüstung.

Die Restaurierung wird von der Margarethe Bierlein-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Familie Normann (Nachfahren der Stifter der Kanzel) und anderen Spendern unterstützt.

Der Altstadtverein Bergen hat die Kostenübernahme für die Befestigung der am unteren Engel fehlenden Teile zugesagt.

Wandmalereien

Hier wird es 2017 einen „kleinen“ Bauabschnitt im nördlichen Querhaus geben. Diese Arbeiten werden von September bis Ende November ausgeführt.

Tino Mehner

Weihnachten im Schuhkarton

Auch im letzten Jahr wurden für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder viele Päckchen gepackt.

Auch in diesem Jahr sind Sie herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Bis 15. November können Schuhkartons im Gemeindebüro abgegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Flyern, die ab September im Gemeindehaus ausliegen oder sprechen Sie mich an.

Vielen Dank für’s Mitmachen.

Paula Kiefer

Dankeschön aus dem Gemeindebüro

Aus dem Gemeindebüro ein ganz großes Dankeschön an

alle fleißigen Helfer, die den Gemeindekirchgeldbrief gefaltet,

eingetütet, etikettiert und verteilt haben.

Silvia Hampel

Wahl der Kirchenkreissynode

Im September wählen die Kirchengemeinderäte die Kirchen-kreissynodalen. Die Kirchenkreissynode setzt sich paritätisch aus den drei Gruppen – Laien, Mitarbeiter sowie Dienste/Werke – zusammen.

Aus Bergen kandidieren: Andreas Hampel, Frank Thomas und Pastor Kiefer.

Nach den Vorgaben der Kirchenleitung ist die Wahlsitzung öffentlich. Die Wahlsitzung in Bergen findet am Donnerstag, dem 07.09.2017 um 19 Uhr im Gemeindehaus (Obergeschoß) statt.

Herzliche Einladung zum Frauenfrühstück am 11.11.

Diese Einladung geht wieder an alle Frauen in der Gemeinde zu einem gemeinsamen Frühstück.

In fröhlicher Runde wollen wir uns Zeit füreinander nehmen, ausführlich frühstücken und miteinander erzählen. In der Vergangenheit waren immer noch ein paar Plätze an der Frühstückstafel frei. Gern können also noch Bekannte und Freundinnen dazu eingeladen werden. Für Brötchen, Tee und Kaffee ist gesorgt. Wenn jede eine Kleinigkeit zum Teilen mit bringt, wird der Tisch reichlich gedeckt sein.

Als besonderen Gast haben wir Pröpstin Helga Ruch eingeladen.

Die Bibel ist voller Frauen, die uns mehr oder weniger vertraut sind. Die meisten von uns kennen Martha und Maria, Hanna ist uns bekannt, wie sie inbrünstig und voller Vertrauen immer wieder ihren Kinderwunsch vor Gott bringt. Eine jede von uns hat sicher eine biblische Frauengestalt, die ihr besonders nahe steht.

Welche Frauen kennen wir? Wer von ihnen ist vertraut? Was haben sie mit uns und unserem heutigen Leben zu tun? Gibt es Frauen, über die wir gern mehr erfahren würden? Darüber möchten wir mit Frau Ruch ins Gespräch kommen.

Wir beginnen wie gewohnt um 9.30 Uhr im Gemeinderaum und beenden gegen 12.00 Uhr die gemeinsame Zeit.

Ich freue mich auf einen lebendigen Vormittag.

Im Namen des Vorbereitungsteams

Paula Kiefer

Aus dem vorigem Gemeindebrief
St. Marienkirche Bergen
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